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  • Tipps zur Fleischverwendung: Simmentaler-Rind und Artverwandte

    Hier findet Ihr nachfolgend ein paar Tipps zur Fleischverwendung des Simmentaler-Rind und dessen Artverwandten, Synonyme sind unter anderem Rot-Bunt, Schwarz-Bunt (Fleckvieh) und sind die in Deutschland übliche Rinderrasse. Diese werden hauptsächlich zur Milchproduktion gehalten und sind eine Milchviehrasse. Es wird auch von Zweitnutzungsrasse gesprochen, da die männlichen Tiere auch zur Fleischproduktion verwendet werden. Das trifft aber eigentlich auf alle Rassen zur Milchproduktion zu.

    Wenn Ihr im Handel ein Stück Fleisch kauft, egal wo und bei wem, bekommt ihr in der Regel ein Stück vom Simmentaler oder Artverwandten, beziehungsweise von einer stark artverwandten Rasse, welche zur Milchproduktion eingesetzt wird und die männlichen Tiere zur Fleischproduktion.

    Fleischverwendung

    Steaks / Kurzbraten:
    Da es sich um eine Mischrasse handelt, sollte Ihr bei der Auswahl daran denken, dass Steaks nur sehr gut gereift, eine entsprechende Zartheit entwickeln. Persönlich sind mir drei Wochen am liebste.

    Fleischverwendung: Steaks
    Steak mit Kaffee Gewürz in Trachen

    Braten:
    Das Fleisch der Rasse eigent sich gut für Braten jedlicher Art. Verwendet dafür Stücke aus der Keule, wie Nuss, Rolle (Walholz) oder auch aus der Schulter das falsche Filet (Bug-Filet, Runder-Bug) gelegentlich auch Dicker Bug.
    Wenn es saftiger sein soll Hohe-Rippe (Entrecote, Rib-Eye)

    Schmorbraten / Gulasch:
    Für gute Schmorstücke oder auch für ein saftiges Gulasch sollte Ihre Teile aus der Schulter verwenden oder generell aus dem Vorderviertel des Rindes, bestens dazu geeignet sind unter anderem: Hals (Nacken), Bugblatt (Flat-Iron) eher für Schmorbratengerichte wie Sauerbraten.

    Wer eher auf mageres Gulasch fixiert ist, kann auch diverse Stücke aus der Keule verwenden. Wie z. B. den Deckel der Nuss oder auch den Deckel der Oberschale.

    Zu Schmorgerichte möchte ich noch hinzufügen, dass die durchwachsenen Stücke geschmacklich das besser Ergebnis erziehen. Ziert euch nicht auch ein etwas sehnigere Stück zu verwenden. Genau für solche Fleischstücke wurde die Zubereitungsart erfunden. Durch das schmoren wir das kollagene Eiweiß aufgebrochen und wird zart.

    Kochen:
    Zum Kochen eignen sich insbesondere die Rinderbrust oder Leiter (Rippen) diese ergeben einen gute, gehaltvolle Suppe. Das Fleisch lässt sich bestens für Rindfleisch mit Meerrettich verwenden. Außerdem könnt Ihre jedes andere Teilstück zum Kochen, auch oben genannte verwenden, das hängt ganz von eurem Rezept ab. Genannt sei hier zum Beispiel der Tafelspitz, welcher aus der Keule kommt.

  • Rindergulasch ungarische Art, mit viel Zwiebeln und Paprika

    Rindergulasch ungarische Art, mit viel Zwiebeln und Paprika

    Hier mein Rezept für ein Rindergulasch nach ungarischer Art aus meinem Livestream auf twitch.tv. Das klassische Schmorgulasch schmeckt einfach herrlich zu Bandnudeln.

    Welches der vielen Rezepte als Original gelten kann, überlasse ich euch. Hauptsache es schmeckt!

    Sollte Ihr das Gulasch schärfer würzen, kann auch gerne eine Schälchen mit Schmand mit auf den Tisch gestellt werden. Ein oder zwei Nocken auf das Gulasch kann die Schärfe etwas abmildern.

    Rindergulasch
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    Rindergulasch ungarische Art

    Klassisches Rindergulasch nach ungarischer Art, mit viel Paprikapulver, frischer Paprika und satt Zwiebeln.
    Vorbereitungszeit15 Minuten
    Zubereitungszeit1 Stunde 10 Minuten
    Gesamtzeit1 Stunde 25 Minuten
    Gericht: Hauptgericht, Rindfleisch
    Küche: international
    Keyword: klassisch, Rindergulasch, ungarisch
    Servings: 4 Portionen
    Calories: 280kcal

    Kochutensilien

    • Schmortopf
    • Würfelschneider
    • Messer
    • Schneidbrett

    Zutaten

    • 800 g Gulaschfleisch vom Rind aus der Keule oder Schulter
    • 40 g Öl oder Butterschmalz
    • 400 g Zwiebeln gewürfelt
    • 150 g Paprika, rot, gelb, grün gewürfelt
    • 40 g Paprikapulver edelsüß
    • 10 g Salz
    • 100 g Tomaten frisch, gewürfelt
    • 80 g Rotwein
    • 300 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
    • 3 g Majoran frisch oder getrocknet
    • 3 g Petersilie frisch oder getrocknet
    • 2 g Kreuzkümmel Cumin
    • 1 St. Knoblauchzehen oder Pulver
    • 1 Spritzer Zitronensaft oder Schalenabrieb
    • 1 Prise Pfeffer

    Anleitungen

    • Zwiebeln und Fleisch in einem Schmortopf andünsten, bis diese leicht gebräunt sind.
    • Paprika gewürfelt, Paprikapulver mit dem Salz und den gewürfelten Tomaten dazugeben und etwas mitdünsten.
    • Anschließend den Rotwein hinzugeben und gut einkochen lassen.
    • Die Rinderbrühe dazugeben und mit geschlossenem Deckel kochen bis das Fleisch knapp weich ist. Den Majoran, Petersilie und den Zitronensaft, sowie den Kreuzkümmel dazugeben und mit Pfeffer abschmecken. Weitergaren bis das Fleisch weich ist!

    Notizen

    Schmortopf Tipp:
    Le Creuset Signature Gusseisen-Bräter
    Ihr könnt bei diesem Gulasch ca ein halbe Stunde vor Ende der Garzeit auch noch Kartoffelwürfel hinzufügen! Das Gulasch wird dann sozusagen zu einem allinone Gericht.
    Tip: Ihr könnt das Gulasch etwas „verschärfen“ wenn ihr das Paprikapulver zum Teil mit Rosenpaprika oder auch Chayennepfeffer ersetzt. Stellt ggf. Sauerrahm dazu, damit könnt ihr die Schärfe wieder etwas abschwächen, sollet Ihr euch „verhauen“ haben.